Baugeschichte Die Reichsbank wird erweitert Der Entwurf Heinrich Wolffs sah ein 6-8geschossiges Büroge- bäude als Stahlskelettkonstruktion auf drei Tiefgeschossen aus Stahlbeton vor. Bis auf einige Elemente an der Fassade wider- sprach das geplante Gebäude den Vorgaben der Architektur des 'Dritten Reiches' und war von der Architektur der 20er Jahre beeinflusst. Wie bereits die vorherige Bebauung des historischen Friedrichswerder, folgte der Grundriss des Gebäudes dem gebogenen Verlauf des Spreekanals. Durch seine Lage direkt am Spreekanal gestalteten sich insbe- sondere die Tiefbauarbeiten sehr aufwändig. Nachdem die drei- geschossige Tresoranlage, fertiggestellt worden war, konnte erst eineinhalb Jahre nach Baubeginn mit dem Stahlhochbau begon- nen werden. Der Mittelflügel wurde mit dem äußeren Ring des Gebäudes über vier Brücken verbunden, die so den Innenbe- reich in mehrere Innenhöfe aufteilten. Obwohl das Richtfest bereits am 8. Juli 1937 mit großem Auf- wand gefeiert wurde und das Gebäude bereits vollständig mit Natursteinfassaden versehen war, dauerte die Fertigstellung noch weitere 2-3 Jahre. |
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